Dienstag, Februar 17, 2009

paris - dakar

So umständlich bin ich auch noch nicht gereist. Mit dem Zug nach Salzburg um dort 1 Stunde auf Kärntner Kollegen zu warten zum Frankreich fahren. Eh klar... 100 km in Frankreich, das Navi des Kollegen stürzt ab (zuerst die Software, 2 km später das Gerät in meinen Schoß) genau bevor ich abbiegen soll. Gut, die Abzweigung hab ich sogar geschafft... aber dass danach gleich eine zweite folgen sollte?
Welch Glück dass die nächste Abfahrt erst 30 km später kommen sollte. Wohin uns die führte werden wir wohl nie erfahren?
Dunkel, nebel... und auf 150 km Ralleystrecke gerade mal 3 andere Autos und 3 vorkomnisse von zivilisation. Völlige Einöde. Aber ziemlicher Fahrspaß. Gut, der Kauz der mich geschnitten hat hat mich mal geschreckt. Und das manche Kurve an die 300 Grad aufwies war manchmal auch hart... noch dazu wo die Kurven um NICHTS rumführten???? Und dann gleich wieder zurück... 3 rechts über Kuppe. Aktuell fahren sie zwar nicht, aber ich habe mittlerweile eine Theorie warum Paris - Dakar so eine Höllentour ist! Kein Auto überlebt es unbeschadet aus Paris rauszukommen!

Das Land muß ich nicht verstehen.... die Leute auch nicht.

Warum schimpft ein Typ, dass das programm so kompliziert ist als einfach was zu fragen?
Menupunkt: Auftrag löschen (enfancer le commande glaub ich, müßte aber nachsehen)
Klick ma mal drauf.
Wollen Sie den Auftrag wirklich löschen? Oui / Non
OUI

Ich verstehe das nicht, das ist so kompliziert, und wo ist der Auftrag jetzt eigentlich?
Da sollst nicht in die Tastatur beißen?

Mittwoch, Januar 21, 2009

Vollgas ins Abenteuer

Endlich gehts hier so richtig los. Laut letzter Zählung sind alleine 6 Leute von meiner Company hier. Und seit eine deutsche Firma nicht mehr Motore und Netzteile abfackelt (arme Jungs) gehts richtig los. Jetzt bin ich doch fast mehr als Vollzeit beschäftigt.
Zu meinem Leidwesen (grande malheur ;-) ) fällt jetzt viel Arbeit an und manches wo ich mir denke: Das hätt ich die letzten Wochen schon mal erledigen können. Aber andererseits... die letzten Wochen hab ich viel gedacht und eingefallen ists mir nicht.
Man sieht halt erst, was nicht geht, wenns geht. oder so.

What happend else?
Sonntag zum ersten mal über eine Stunde gelaufen... der Viertelmarathon ist easy drin. Der halbe... naja, ist ja noch ein wenig hin. Gestern haben wir eine kleine Runde Nachtparcous angefangen. Auf der Strecke sieht man echt nicht wo man hinsteigt, es geht über Meterhohe Erdhügel, einzelne Felsbrocken, Absperrungen und als Krönung den 5 Meter hohen Hochwasserschutzdamm hoch. Das alles nur, um Genügend Kalorien zu verbrennen um unseren Umkehrpunkt (Mac Donalds) zu rechtfertigen. 300 Kalorien hat der Cheeseburger und 350 Kalorien verbrennen wir alleine beim hinlaufen.
dö CheeseBörscher. einen zum gleich essen, den anderen zum mitnehmen :-)

Montag, Januar 19, 2009

lange nix gehört...










... weil auch lange nix passiert ist. Hab mir gestern mal frei genommen... und eh voilat es beginnt zu regnen und zu stürmen. Gibt aber kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung. Die war zwar dann bis mittag durchnäßt bis auf die Haut, aber ein paar nette Fotos konnte ich doch machen.
Was haben wir denn heute, nackte Frauen... Zugbrücken im Kreisverkehr und ein paar alte Gemäuer ;-)

Dienstag, Januar 13, 2009

mahlzeit

Wir sind wieder fast vollständig... 4 Kärntner und 1 Oberösterreicher.
Das heißt für mich dass ich mehr ins schwitzen gerate, weil beim Joggen gehen ein Kollege dabei ist, und zu zweit ist man ehrgeiziger :-)

Jedenfalls hab ich mir für heute meine de drôles de bonbons en forme de bouteille verdient. Colaflascherl auf Neudeutsch.

Übrigens... da heißt es immer die Franzosen bestehen so auf ihre Sprache. Wieso sind dann "Kinder Bueno White" hier verkäuflich??? Deutsch, Italienisch und Englisch? Das sind ja gleich 3 Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht.

hihi

Sonntag, Januar 11, 2009

Meine Postanschrift...

der erste Container am Platz

Mittlerweile französisieren wir doch ein wenig. Was uns an der Sprache fehlt gleichen wir durch Motivation und Dokumentation aus. In der früh bleiben wir jedenfalls täglich in der Patisserie unseres Vertrauens in Imphy stehen. Das angebot ist reichhaltig und mit den Kalorien könnte man wohl die französische Fremdenlegion 3 Wochen verköstigen. Aber soooo süß das Zeug.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Eine Brücke für Wasser über einen Fluß. Macht Sinn!

Speisen wie Gott in Frankreich



Noch mehr Kanäle.. .bin ich in Venedig


Where is the princess to kiss me?

Donnerstag, Januar 08, 2009

heute mal kein Titel

Gestern nachmittag hatten wir mal zufällig den Betriebsleiter wiedergetroffen. Wäre es nicht praktisch wenn wir seine Telefonnummer hätten, dann könnten wir ihn anrufen wenn wir etwas brauchen.
Ach und wo wir gerade dabei sind... sofern das ein Leimbinderwerk werden soll, brauchen wir HOLZ!!! 5 Stunden und 3 Begegnungen später haben wir noch immer keine Visitenkarte oder bloß die Nummer bekommen. Der Typ der beauftragt wurde uns Holz auf die Anlage zu heben ist ebenfalls verschollen. Er soll dabei doch bitte meinem EDVler einen lieben Gruß ausrichten. Mein Kollege hat zwar den Holzheber gesehen wie er Richtung Stapler abgerauscht ist, aber wahrscheinlich nur um sich dahinter zu verstecken. Das hat die Woche keinen Sinn mehr. Ist ja auch schon Wochenteilung.
Aber alles wird gut und so fahren wir jetzt seit dem Mittagessen immer das gleiche Packet Holz herum. Richtig lustig. Was ich weniger lustig finde... neben uns flext ein Typ am Geländer die Stufen raus. Wie man vielleicht weiß, oder auch nicht, wo gehobelt wird, da fallen Späne und wo geflext wird staubts.
Neben ihm streicht jemand das Geländer. Clever... der Staub wird praktisch umgehend gebunden. Nach dem Streichen wurden die Stufen übrigens wieder neu montiert. Das Geländer ist jetzt grün und rauh wie Schmiergelpapier. OK, ich hab geschwindelt. ICH FINDS LUSTIG!

Übrigens... erinnern wir uns an den EDVler auf den ich seit dem 10 Dezember warte... er hat mir versprochen um den 21. Jänner herum hier aufzutauchen. Welch Glück ich doch habe :-)

Die Kanäle gefallen mir recht gut

Mittwoch, Januar 07, 2009

Merde strikes back

Bonne annèe...
Ratet mal wo ich bin. Genau... wieder in Frankreich. Weihnachten und Silvester sind vorüber gezogen. Und während die Heiligen 3 Könige ihrem Stern folgten, hatte ich schon meinen ersten Arbeitstag.
Im Westen nix neues... gerade gabs leckeren Toast zu Mittag. Die weißen Kinder Bueno
sind viiiiel besser als die in Österreich erhältlichen. Auf der Fahrt hierher hat sich nicht viel getan... ein paar Tupperdosen am Weg, eine Übernachtung bei der lieben Hanna in Stuttgart, und 1200 km im Auto sitzen.
Aber ein paar Highlights gabs schon...

Aber alles nur Fassade ;-)




Meine französischkenntnisse scheinen sich erschreckenderweise weiter verschlechter zu haben. Möchte man kaum glauben? ;-)
Naja, heute bau ich mir die WII im Hotelzimmer auf, stell sie auf französisch und dann trainier und lern ich mal gleichzeitig. Oder auch nicht. Ich bin ja so lernresistent.
Eher bring ich den Mädels beim örtlichen Macci "grias di" und "pfiat di" bei, als dass ich verbal verstanden hätte was sie gesagt haben. (Ich bring dir deinen Salat zum Tisch/Der Typ der auf den Salat spucken muß hat kurz Pause/Hilfe ich werde als Geisel gehalten, rufen sie die Polizei). Eines von den 3 sicher!!!

Donnerstag, Dezember 18, 2008

merde happens... hopefully to others

Noch ein wenig Mathe weils so schön hier ist.

Also... in Österreich gehts ja so..man zählt mal rauf. Bis 10 alles leicht.
Dann ELF, ZWÖLF Das ist einfach eigen und gibts wohl in fast allen Sprachen.
Drei-Zehn,
Vier-Zehn..
das hätte ja ein System.

Bei den Franzsoen ist das ähnlich
11 onze (elfze oder so)
12 douze (dutzend... hey. das kennt man)
13 treize
14 quatorze (ok... sie gehen das eigene system weiter... aber zumindest mit system)
15 quinze (wobei 5 cinq war... ja... das gibt schon zu denken)
16 seize
17 dix sept... da geht ihnen die Luft aus. Zehn+7.

An sich ist das englische/französische System die Zehnerstelle vor der Einerstelle zu sagen eh sinnvoll. Wir sinds halt umgekehrt gewohnt, aber hab ich gesagt wir sind perfekt?

So... soweit das also noch im grünen Bereich. Aber die Franzosen wären keine Franzosen hätten sie nicht noch was in Petto.
zB 1996... da war ich gerade seize ans alt.
Tausend neun hundert sechs und neunzig so als ganze Zahl
one thousend nine hundred ninety six. Versteh ich.
und mille neuf cent quatre vingt seize.
ja warte mal... 1996... wieso ist da nur ein neuf (9) im wort?


Ganz einfach... weil 96 eh 4*20+16 ist. capiche?
Ab 79 gibts keine eigenen Zahlen... da nimmt man einfach 4*20 her.
zB meine neue Lieblingszahl 96996
Quatre vingt seize mille neuf cent
quatre vingt seize.

Damit... auf wiedersehen, pfiat gott beinond
bon journee
buenos diaz
au revoir
salut

Mittwoch, Dezember 17, 2008

Lernen für dumme

Sodale... die erste Woche wäre komplett.
Ich bin am Leben. Weder Salami noch Stinkekäse haben mir bisher geschadet.
Von den 5 möglichen Radiosendern ist Radio Nostalgie der einzig hörbare mit englischer musique. Und dann gleich die Hits aus den 80ern! três bien!
Recht zum einkaufen bin ich noch nicht gekommen. Frankreich ist ja nicht gerade billig... und die Zeit fehlt natürlich auch.
Immerhin Stinkekäse für Manuel und Conny hab ich mit :-)
Wieso werde ich eigentlich dauernd (vor allem von Freundinnen) nach den feschen Französinnen gefragt? tststs... nein... mir ist heute zum ersten mal beim Laufen ein Mensch untergekommen... und das war ein Kärntner ;-).
Auf der Baustelle sind nur Männer... an die Disco mag ich gar nicht denken. gerade mal in der Pizzeria letztens waren ein paar Hingucker mit vielen bösen männlichen zurückguggern ;-)
Hier werden ab 8 die Randsteine hochgeklappt. Ich hab zwar Punschhütten gesehen, aber auch noch nie offen. Nur beim Macci, da spielt es sich ab!
Schau ma mal was das nächste Jahr bringt.
Auf der Anlage hat sich zwar noch kein Holz bewegt... aber es geht schon was weiter.
In Paris demonstrieren Nacktmodells dafür dass sie Trinkgeld entgegennehmen dürfen. Keine Ahnung wo die das verstauen.

Mit den französischen Espressos kann ich mich recht anfreunden. Nur nicht mit dem Telefonnetz. Wenn jemand anderer mit dem Handy telefoniert hab ich keinen Netzzugang. Gibt wohl nur 5 offene Leitungen ;-)

In der früh gug ich jetzt immer gerne den Disney Channel. Puh der Bär und Mickey Mouse. Einen Tag spielens das in Französisch, einen Tag in Englisch. Ist mir aber erst am vierten Tag aufgefallen ;-)


pense ... denken denke ich?
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Sonntag, Dezember 14, 2008

Sunday bloody sunday

14. Dezember
Advent advent, der Kreisverkehr brennt
Erst ein Kombi,
ein Ford Focus,
dann ein BMW
und wenn der vierte Porsche brennt,
dann hat die Polizei die Demo hier verpennt.

Es regnet immer noch :-(

Gestern waren wir fortgehen in der Blitzhütte. La Palado, die In-Bauerndisco in ... wie heißt das? SAINCAIZE? Hast du wos gsoffen? Na das heißt wirklich so
Um 11 sind da immerhin 8 Leute drin. Uns 4 und 2 Bedienungen mitgezählt. Woher haben eigentlich die Französinnen ihren Ruf besonders hübsche Mädchen zu sein?
Na ok... beim 5. Desperado sind sie schon hübscher. Mein Französisch reicht immerhin um den Namen der Kellnerin Lydie rauszubringen. Was uns Coralie erzählen wollte werden wir wohl nie erfahren.
Jedenfalls eine leicht rustikale Geschichte.

Freitag, Dezember 12, 2008

le Big mac or ein Viertelpfünder mit Käse

Kurz vor Mittag mal einkaufen... wirkt sehr amerikanisiert. Es gibt alles inkl. dem Florida-Orangensaft im Plastiktrog :-) Mit Wasserkocher und Mikrowelle im Container kann man schon was basteln.
Im Internetradio verfolgen wir die Hiobsbotschaften aus der Heimat. 2-3 Meter Schnee hats bei meinen Lainacher Kollegen. Als Linzer mach ich mir da weniger Sorgen
@Work: Wir können Lamellen aus dem Lager auslagern. Zumindest die, die wir händisch reingelegt haben. Wir wußten nicht so recht wo wir eigentlich beginnen sollen. Immerhin wird an allen Ecken und Enden noch geschraubt, geschweißt und gebohrt. Die Auslagerung liegt aber schön zentral und nicht zu weit weg von unserem Container. Welch Entscheidungsfindung ;-)
Der Middle-big-boß fragt, wer von uns der Chef ist (keiner, wir arbeiten alle!!) und dass wir ein Team sind (eh klar....) und überhaupt. Wenns Probleme gibt sollen wir mit ihm reden. 2 Minuten später bricht unsere Sitz-Bank zusammen.
Die große Kappsäge gehört getestet und wir bauen uns was neues.
Feierabend.
Wir testen mal den Macci. Der Bigmacindex liegt bei 6,2 Euro. Wie viel kostet der noch mal in der alten Heimat? Etwas anders schmeckt das Zeug auch... möglicherweise fehlt mir einfach das Dioxin!

l'addition , die Rechnung

Donnerstag, Dezember 11, 2008

alles nur Kleinigkeiten

Sozusagen der erste Arbeitstag. Das Frühstück war schon mal unkompliziert und lecker. Die Nacht... an sich hab ich kein problem mit Nächten in Hotels. War schon in vielen. Nur in allen war das Bett größer als ich. Gut.... viele sagen dass es auf die Größe nicht ankommt, aber wenn beim Bett unten die Knöchel rausschauen und es im Zimmer kalt ist. Es ist doch ungewohnt in einem Bett diagonal zu schlafen. Mir wollte mal jemand erklären dass man sich je nach Verhaltensweise (Dominant oder nicht) für eine Bettseite entscheidet. Ich tippe immer noch auf das neandertalerische "MännerliegenbeimHöhlenausgang".
Jedenfalls scheint heut die Sonne. Ist man erst mal auf der Baustelle im gewohnten Container sieht die Welt auch gleich viel besser aus.
Nichtsdestotrotz wird der Container mit der Zeit sicher kleiner werden und mich ziemlich anstinken. Beginnend mit dem rauch der Raucher, dem Duft der Küche hier herinnen und wegen der Gesamtsituation. Aber mir gehts gut ;-)
Am Abend waren Much und ich noch laufen. -1 bis -2 Grad für eine halbe Stunde. Wie gesagt sehr flach hier, zumindest keine Fußgänger unterwegs, nur ein paar Autos. Wir waren ja auf dem was man hier so grande rue oder rue de la grande nennt unterwegs. Umkehrpunkt ist vorerst mal hier: wunderhübsch. Aber ich schätz wir werden das noch ausweiten ;-)
Die nächste Tupperdose ist zu Fuß 11 km entfernt. Na, ich bin ja noch länger hier. Welch Trainingsmotivation!!!


Mir fällt auf dass ich minimalen Kontakt mit Franzosen habe. Der EDV-Techniker Claude der mir am ersten Tag versprochen hat mir meine nötigen Netzwerkverbindungen aufzubauen ward ab da nie wieder gesehen. Kommt vor Mitte nächster Woche auch nicht mehr. au revoir

maintenant - jetzt

Mittwoch, Dezember 10, 2008

Tag 2

Es regnet noch immer. 250 km sinds nach Sougy-Sur-Loire. Definitiv im Nirgendwo, schöne sehr flache Gegend. Zeitweise schneits. Franzosen blinken nicht, stehen aber sicher auf Kreisverkehre.
Das Gras ist irgendwie grüner als zu Hause, die Kühe sind noch auf den Weiden, zeitweise im Schnee, zeitweise im Grünen. Sehen aber glücklich aus.

Im Fernsehen läuft gerade die dritte Folge "les expertes Miami" (in Folge ;-) ). Horatio trifft gerade auf seinen Kollegen aus New York. Dem Wetter nach zu urteilen wohl in New York. aber so gut versteh ich definitv nichts. Das Hotelzimmer.... gut, ein Doppelbett und ein Bett, falls doch einmal mehr Leute kommen. Mir fehlt es hier sozusagen an nichts.
Vielleicht hätte ich gerne eine Deckenlampe.... etwas... in dem ich Wäsche aufbewahren kann wie einen Kasten... vielleicht auch ein Duschvorhang. Immerhin habe ich eine Steckdose im Bad die man nicht benutzen kann solange der Spiegel dort hängt. Das werde ich umbauen wenn ich den Duschkopf repariere. Na, ich bin einfach mal sehr gespannt. Gefallen.... ist vielleicht übertrieben. Die Vorteile gegenüber Rußland liegen aber auf der Hand.
Meine Kärntner Kumpels sind da... ich benutze die selben Schriftzeichen und sogar die selbe Währung wie die Eingeborenen. Trotzde habe ich ein mulmiges Gefühl.
Hier haben wir noch viel Potential für Probleme!
Eine Besprechung konnte wenigstens 3 sprachig geführt werden. So haben alle was davon ;-)
Wußten sie eigentlich dass die Franzosen keine qwertz-Tastatur haben? Sondern eher ein awert? Das wird sicher auch noch lustig.

ach... und weil ichs gerade so schön verdrängt hatte sind wir heute definitiv auf den alten Schafsaugen-Trick reingefallen (Laßt uns ausprobieren was ekliges die Ausländer alles essen wenn wir ihnen nur sagen wie stolz wir auf unser Nationalgericht sind). Adouitellette oder so... von der Beschreibung klang es wie Blutwurst und sowas ißt der Sohn eines bouchiers ja doch ganz gerne. War aber dann eine Wurst in der Darm drin war. Wenn der Geschmack nicht gewesen wäre, wäre der Gestank wohl das schlimmste.
Aber der Rotwein war lecker.

jour Tag
nuit Nacht

bonsoiree
Andre

Dienstag, Dezember 09, 2008

"On year in the merde" oder "der dreizehnte Krieger"

Mit dem Segeln wars dieses Jahr eigentlich eh nichts. Damit der Blog aber nicht verstaubt meine Abenteuer in Frankreich. Ganz Frankreich? Nein... nur in dem kleinen Teil von Frankreich der wegen Langeweile kurz vor der Schließung steht: Sougy-sur-Loire.
Im Flieger beginne ich mit dem Buch "one year in the merde". Lustig, was dieser Brite alles in Frankreich erlebt. Aber eigentlich.... bin ich wohl dieser Brite?
Wir landen in Lyon... es schüttet furchtbar. So möchte ich empfangen werden.
Die Einreiseformalitäten beschränken sich auf 0. Ein bedrohliches kleines Mädchen mit Kopftuch und Schlapfen wird von 3 Gendarmen gründlich überprüft, Sie wird schon beim Aussteigen aus dem Flughafen-Bus abgefangen, während wir alle unbeachtet einfach vorbeigehen. Vielleicht auch nur ein Zufall. Irgendwann werde ich mich als Schumggler versuchen. Was ich immer Hardware in Länder einführe...
Mit dem Bus zum Autoverleih. Die Briten vor uns bestellen sich Schneeketten und wundern sich dass ihr Auto ein Diesel ist.
10 Minuten später wundern wir sich warum wir in einem FORD mit Sommerreifen sitzen. Andererseits sind in Lyon immer noch viele Blätter an den Bäumen. Alles wirkt sehr herbstlich, obwohls doch schon etwas frisch ist. Um 2300 noch ein kurzer Spaziergang an die Rhone. Französische Tupperdosen, nes pa? An der Rohne entstand hier erst in den letzten Jahren eine Flaniermeile die man im Frühling frisch verliebt gerne nutzen würde. Ein paar alte Eindrucksvolle Gebäude und die netten Brücken sorgen für echt angenehmes Flair. Franzosen seh ich bei dem Wetter natürlich keine.
Saunaß kommt man ins Hotel zurück. Die Tür stößt am Bett an, das Bett an der nächsten Wand. Wenn ich meine Reisetasche öffne, muß ich eignetlich ins Bad gehen. Und doch kostet die Nacht über 100 Euro.