Kurz vor Mittag mal einkaufen... wirkt sehr amerikanisiert. Es gibt alles inkl. dem Florida-Orangensaft im Plastiktrog :-) Mit Wasserkocher und Mikrowelle im Container kann man schon was basteln.
Im Internetradio verfolgen wir die Hiobsbotschaften aus der Heimat. 2-3 Meter Schnee hats bei meinen Lainacher Kollegen. Als Linzer mach ich mir da weniger Sorgen
@Work: Wir können Lamellen aus dem Lager auslagern. Zumindest die, die wir händisch reingelegt haben. Wir wußten nicht so recht wo wir eigentlich beginnen sollen. Immerhin wird an allen Ecken und Enden noch geschraubt, geschweißt und gebohrt. Die Auslagerung liegt aber schön zentral und nicht zu weit weg von unserem Container. Welch Entscheidungsfindung ;-)
Der Middle-big-boß fragt, wer von uns der Chef ist (keiner, wir arbeiten alle!!) und dass wir ein Team sind (eh klar....) und überhaupt. Wenns Probleme gibt sollen wir mit ihm reden. 2 Minuten später bricht unsere Sitz-Bank zusammen.
Die große Kappsäge gehört getestet und wir bauen uns was neues.
Feierabend.
Wir testen mal den Macci. Der Bigmacindex liegt bei 6,2 Euro. Wie viel kostet der noch mal in der alten Heimat? Etwas anders schmeckt das Zeug auch... möglicherweise fehlt mir einfach das Dioxin!
l'addition , die Rechnung
Freitag, Dezember 12, 2008
Donnerstag, Dezember 11, 2008
alles nur Kleinigkeiten
Sozusagen der erste Arbeitstag. Das Frühstück war schon mal unkompliziert und lecker. Die Nacht... an sich hab ich kein problem mit Nächten in Hotels. War schon in vielen. Nur in allen war das Bett größer als ich. Gut.... viele sagen dass es auf die Größe nicht ankommt, aber wenn beim Bett unten die Knöchel rausschauen und es im Zimmer kalt ist. Es ist doch ungewohnt in einem Bett diagonal zu schlafen. Mir wollte mal jemand erklären dass man sich je nach Verhaltensweise (Dominant oder nicht) für eine Bettseite entscheidet. Ich tippe immer noch auf das neandertalerische "MännerliegenbeimHöhlenausgang".
Jedenfalls scheint heut die Sonne. Ist man erst mal auf der Baustelle im gewohnten Container sieht die Welt auch gleich viel besser aus.
Nichtsdestotrotz wird der Container mit der Zeit sicher kleiner werden und mich ziemlich anstinken. Beginnend mit dem rauch der Raucher, dem Duft der Küche hier herinnen und wegen der Gesamtsituation. Aber mir gehts gut ;-)
Am Abend waren Much und ich noch laufen. -1 bis -2 Grad für eine halbe Stunde. Wie gesagt sehr flach hier, zumindest keine Fußgänger unterwegs, nur ein paar Autos. Wir waren ja auf dem was man hier so grande rue oder rue de la grande nennt unterwegs. Umkehrpunkt ist vorerst mal hier:
wunderhübsch. Aber ich schätz wir werden das noch ausweiten ;-)
Die nächste Tupperdose ist zu Fuß 11 km entfernt. Na, ich bin ja noch länger hier. Welch Trainingsmotivation!!!
Mir fällt auf dass ich minimalen Kontakt mit Franzosen habe. Der EDV-Techniker Claude der mir am ersten Tag versprochen hat mir meine nötigen Netzwerkverbindungen aufzubauen ward ab da nie wieder gesehen. Kommt vor Mitte nächster Woche auch nicht mehr. au revoir
maintenant - jetzt
Jedenfalls scheint heut die Sonne. Ist man erst mal auf der Baustelle im gewohnten Container sieht die Welt auch gleich viel besser aus.
Nichtsdestotrotz wird der Container mit der Zeit sicher kleiner werden und mich ziemlich anstinken. Beginnend mit dem rauch der Raucher, dem Duft der Küche hier herinnen und wegen der Gesamtsituation. Aber mir gehts gut ;-)
Am Abend waren Much und ich noch laufen. -1 bis -2 Grad für eine halbe Stunde. Wie gesagt sehr flach hier, zumindest keine Fußgänger unterwegs, nur ein paar Autos. Wir waren ja auf dem was man hier so grande rue oder rue de la grande nennt unterwegs. Umkehrpunkt ist vorerst mal hier:
Die nächste Tupperdose ist zu Fuß 11 km entfernt. Na, ich bin ja noch länger hier. Welch Trainingsmotivation!!!
Mir fällt auf dass ich minimalen Kontakt mit Franzosen habe. Der EDV-Techniker Claude der mir am ersten Tag versprochen hat mir meine nötigen Netzwerkverbindungen aufzubauen ward ab da nie wieder gesehen. Kommt vor Mitte nächster Woche auch nicht mehr. au revoir
maintenant - jetzt
Mittwoch, Dezember 10, 2008
Tag 2
Es regnet noch immer. 250 km sinds nach Sougy-Sur-Loire. Definitiv im Nirgendwo, schöne sehr flache Gegend. Zeitweise schneits. Franzosen blinken nicht, stehen aber sicher auf Kreisverkehre.
Das Gras ist irgendwie grüner als zu Hause, die Kühe sind noch auf den Weiden, zeitweise im Schnee, zeitweise im Grünen. Sehen aber glücklich aus.
Im Fernsehen läuft gerade die dritte Folge "les expertes Miami" (in Folge ;-) ). Horatio trifft gerade auf seinen Kollegen aus New York. Dem Wetter nach zu urteilen wohl in New York. aber so gut versteh ich definitv nichts. Das Hotelzimmer.... gut, ein Doppelbett und ein Bett, falls doch einmal mehr Leute kommen. Mir fehlt es hier sozusagen an nichts.
Vielleicht hätte ich gerne eine Deckenlampe.... etwas... in dem ich Wäsche aufbewahren kann wie einen Kasten... vielleicht auch ein Duschvorhang. Immerhin habe ich eine Steckdose im Bad die man nicht benutzen kann solange der Spiegel dort hängt. Das werde ich umbauen wenn ich den Duschkopf repariere. Na, ich bin einfach mal sehr gespannt. Gefallen.... ist vielleicht übertrieben. Die Vorteile gegenüber Rußland liegen aber auf der Hand.
Meine Kärntner Kumpels sind da... ich benutze die selben Schriftzeichen und sogar die selbe Währung wie die Eingeborenen. Trotzde habe ich ein mulmiges Gefühl.
Hier haben wir noch viel Potential für Probleme!
Eine Besprechung konnte wenigstens 3 sprachig geführt werden. So haben alle was davon ;-)
Wußten sie eigentlich dass die Franzosen keine qwertz-Tastatur haben? Sondern eher ein awert? Das wird sicher auch noch lustig.
ach... und weil ichs gerade so schön verdrängt hatte sind wir heute definitiv auf den alten Schafsaugen-Trick reingefallen (Laßt uns ausprobieren was ekliges die Ausländer alles essen wenn wir ihnen nur sagen wie stolz wir auf unser Nationalgericht sind). Adouitellette oder so... von der Beschreibung klang es wie Blutwurst und sowas ißt der Sohn eines bouchiers ja doch ganz gerne. War aber dann eine Wurst in der Darm drin war. Wenn der Geschmack nicht gewesen wäre, wäre der Gestank wohl das schlimmste.
Aber der Rotwein war lecker.
jour Tag
nuit Nacht
bonsoiree
Andre
Das Gras ist irgendwie grüner als zu Hause, die Kühe sind noch auf den Weiden, zeitweise im Schnee, zeitweise im Grünen. Sehen aber glücklich aus.
Im Fernsehen läuft gerade die dritte Folge "les expertes Miami" (in Folge ;-) ). Horatio trifft gerade auf seinen Kollegen aus New York. Dem Wetter nach zu urteilen wohl in New York. aber so gut versteh ich definitv nichts. Das Hotelzimmer.... gut, ein Doppelbett und ein Bett, falls doch einmal mehr Leute kommen. Mir fehlt es hier sozusagen an nichts.
Vielleicht hätte ich gerne eine Deckenlampe.... etwas... in dem ich Wäsche aufbewahren kann wie einen Kasten... vielleicht auch ein Duschvorhang. Immerhin habe ich eine Steckdose im Bad die man nicht benutzen kann solange der Spiegel dort hängt. Das werde ich umbauen wenn ich den Duschkopf repariere. Na, ich bin einfach mal sehr gespannt. Gefallen.... ist vielleicht übertrieben. Die Vorteile gegenüber Rußland liegen aber auf der Hand.
Meine Kärntner Kumpels sind da... ich benutze die selben Schriftzeichen und sogar die selbe Währung wie die Eingeborenen. Trotzde habe ich ein mulmiges Gefühl.
Hier haben wir noch viel Potential für Probleme!
Eine Besprechung konnte wenigstens 3 sprachig geführt werden. So haben alle was davon ;-)
Wußten sie eigentlich dass die Franzosen keine qwertz-Tastatur haben? Sondern eher ein awert? Das wird sicher auch noch lustig.
ach... und weil ichs gerade so schön verdrängt hatte sind wir heute definitiv auf den alten Schafsaugen-Trick reingefallen (Laßt uns ausprobieren was ekliges die Ausländer alles essen wenn wir ihnen nur sagen wie stolz wir auf unser Nationalgericht sind). Adouitellette oder so... von der Beschreibung klang es wie Blutwurst und sowas ißt der Sohn eines bouchiers ja doch ganz gerne. War aber dann eine Wurst in der Darm drin war. Wenn der Geschmack nicht gewesen wäre, wäre der Gestank wohl das schlimmste.
Aber der Rotwein war lecker.
jour Tag
nuit Nacht
bonsoiree
Andre
Dienstag, Dezember 09, 2008
"On year in the merde" oder "der dreizehnte Krieger"
Mit dem Segeln wars dieses Jahr eigentlich eh nichts. Damit der Blog aber nicht verstaubt meine Abenteuer in Frankreich. Ganz Frankreich? Nein... nur in dem kleinen Teil von Frankreich der wegen Langeweile kurz vor der Schließung steht: Sougy-sur-Loire.
Im Flieger beginne ich mit dem Buch "one year in the merde". Lustig, was dieser Brite alles in Frankreich erlebt. Aber eigentlich.... bin ich wohl dieser Brite?
Wir landen in Lyon... es schüttet furchtbar. So möchte ich empfangen werden.
Die Einreiseformalitäten beschränken sich auf 0. Ein bedrohliches kleines Mädchen mit Kopftuch und Schlapfen wird von 3 Gendarmen gründlich überprüft, Sie wird schon beim Aussteigen aus dem Flughafen-Bus abgefangen, während wir alle unbeachtet einfach vorbeigehen. Vielleicht auch nur ein Zufall. Irgendwann werde ich mich als Schumggler versuchen. Was ich immer Hardware in Länder einführe...
Mit dem Bus zum Autoverleih. Die Briten vor uns bestellen sich Schneeketten und wundern sich dass ihr Auto ein Diesel ist.
10 Minuten später wundern wir sich warum wir in einem FORD mit Sommerreifen sitzen. Andererseits sind in Lyon immer noch viele Blätter an den Bäumen. Alles wirkt sehr herbstlich, obwohls doch schon etwas frisch ist. Um 2300 noch ein kurzer Spaziergang an die Rhone. Französische Tupperdosen, nes pa? An der Rohne entstand hier erst in den letzten Jahren eine Flaniermeile die man im Frühling frisch verliebt gerne nutzen würde. Ein paar alte Eindrucksvolle Gebäude und die netten Brücken sorgen für echt angenehmes Flair. Franzosen seh ich bei dem Wetter natürlich keine.
Saunaß kommt man ins Hotel zurück. Die Tür stößt am Bett an, das Bett an der nächsten Wand. Wenn ich meine Reisetasche öffne, muß ich eignetlich ins Bad gehen. Und doch kostet die Nacht über 100 Euro.
Im Flieger beginne ich mit dem Buch "one year in the merde". Lustig, was dieser Brite alles in Frankreich erlebt. Aber eigentlich.... bin ich wohl dieser Brite?
Wir landen in Lyon... es schüttet furchtbar. So möchte ich empfangen werden.
Die Einreiseformalitäten beschränken sich auf 0. Ein bedrohliches kleines Mädchen mit Kopftuch und Schlapfen wird von 3 Gendarmen gründlich überprüft, Sie wird schon beim Aussteigen aus dem Flughafen-Bus abgefangen, während wir alle unbeachtet einfach vorbeigehen. Vielleicht auch nur ein Zufall. Irgendwann werde ich mich als Schumggler versuchen. Was ich immer Hardware in Länder einführe...
Mit dem Bus zum Autoverleih. Die Briten vor uns bestellen sich Schneeketten und wundern sich dass ihr Auto ein Diesel ist.
10 Minuten später wundern wir sich warum wir in einem FORD mit Sommerreifen sitzen. Andererseits sind in Lyon immer noch viele Blätter an den Bäumen. Alles wirkt sehr herbstlich, obwohls doch schon etwas frisch ist. Um 2300 noch ein kurzer Spaziergang an die Rhone. Französische Tupperdosen, nes pa? An der Rohne entstand hier erst in den letzten Jahren eine Flaniermeile die man im Frühling frisch verliebt gerne nutzen würde. Ein paar alte Eindrucksvolle Gebäude und die netten Brücken sorgen für echt angenehmes Flair. Franzosen seh ich bei dem Wetter natürlich keine.
Saunaß kommt man ins Hotel zurück. Die Tür stößt am Bett an, das Bett an der nächsten Wand. Wenn ich meine Reisetasche öffne, muß ich eignetlich ins Bad gehen. Und doch kostet die Nacht über 100 Euro.
Sonntag, Mai 25, 2008
Lets get the party started
Endlich geht die Saison wieder los! Hatten wir sich am Vormittag noch auf ein Trockentraining und gröbere Flaute eingestellt, endete der Tag mit gröberem Wind. Thomas als Vorschoter holte sich mal gröber nasse Hosen, ich als Steurmann hatte bei der Krängung mitunter schon mal ein Problem noch im Boot zu bleiben und nicht rein und runter zu fallen. Eine Hand am Ruder, eine am Großschot, mit dem einen Fuß auf dem Traveler "gestanden", der andere Fuß in der Luft zur Balance. Davon hätt ich gerne ein Foto gehabt ;-)
Jössas... na das Jahr kann was werden.
Jössas... na das Jahr kann was werden.
Montag, April 28, 2008
Und wenns wen interessiert...
... das Boot ist im Wasser, fehlen nur noch die Segel. Ansonsten nichts zu vermelden. Segelpartner & Deckschrubber werden noch aufgenommen ;-)
Mittwoch, Dezember 05, 2007
Und AUS
Wieder eine Segelsaison vergangen? Was haben wir gelernt? Wahrscheinlich nicht viel.
No donn... auf zum Eisarsch
No donn... auf zum Eisarsch
Sonntag, Juli 22, 2007
Truppentransporter
Oftmals wurde ich von irgendwelchen Freunden gefragt, kann ich mal mitsegeln? Kann man sich da hinlegen und ein wenig Sonnen?
Eines von beiden habe ich immer bejaht. Und jetzt gabs mal den Test.
Die Tempest, ausgelegt für 2 Mann Besatzung an einem der herrlichsten Segeltage, bzw. dem besten Segeltag den wir gemeinsam je hatten. Boen bis zu Windstärke 6. Glasklares 23 ° warmes Wasser. Herrlich. Zuerst mit Gudrun als Begleitung waren wir erstaunt was sich immer noch für eine Krängung ausgeht. Später auch noch mit Niki wurde es ein wenig schwieriger zu Segeln. Doch beachtliche Krängung, der Großbaum der sich weit durchbiegt, Thomas der schon kaum mehr das Ruder halten kann. Naja, und ich hänge irgendwie wieder aussen rum, komme kaum ins Boot und werde ordentlich naß. Die Mädchen dienen aber als toller Spritzschutz... sind aber durch heftige die Gewichtsverteilung nach vorne auch Schuld daran, dass wir so tief einsinken. Zuerst die erste, dann die zweite aufs Heck gesetzt und schon geht wieder alles glatt.
Aber 4 Personen ist wohl das maximum was noch vernünftig segelbar ist. Noch dazu bei dem Wind.
Aus welchen Gründen auch immer (ein Nikalsches Zusatzgewicht, oder wurde bei Seewalchen/Schörfling doch zu viel Wasser abgelassen?) war bei unserer Rückkehr zu Gudruns Steg der Seespiegel 10 cm tiefer und wir sind doch glatt aufgesessen. Ging aber irgendwie doch gut, und eine nette Dame gab uns mal einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.
Alle wieder abgeladen, das Boot in Rekordzeit verstaut (die neue Persenning spart uns sicher eine halbe Stunde und viele Nerven pro Turn) sitzt man noch kurz bei der ÖWR. Und irgendwie rücken wir dann noch aus um einen Tornado umzudrehen. Seit ich segle keine Unfälle, und dann 2 mal Boot aufstellen in 3 Wochen. Der Tornado war aber dann ungleich schwieriger umzudrehen als letztens die 470er. Aber ÖWR-Boot, Taucher und 3 'Mann' (Thomas, Tanja und ich) als Hebelkraft. Irgendwie gings doch.
Bilanz: Eine versenkte opt. Brille, ein Schlüssel eines 68er Oldtimers und ein Packerl Tschick liegen irgendwo in der Gegend der schwarzen Brücke auf ~70 Metern.
Fotos generell gibts auf Szene1 zu bewundern.
Die ganz kleine Auswahl:
Hanging around

Eines von beiden habe ich immer bejaht. Und jetzt gabs mal den Test.
Die Tempest, ausgelegt für 2 Mann Besatzung an einem der herrlichsten Segeltage, bzw. dem besten Segeltag den wir gemeinsam je hatten. Boen bis zu Windstärke 6. Glasklares 23 ° warmes Wasser. Herrlich. Zuerst mit Gudrun als Begleitung waren wir erstaunt was sich immer noch für eine Krängung ausgeht. Später auch noch mit Niki wurde es ein wenig schwieriger zu Segeln. Doch beachtliche Krängung, der Großbaum der sich weit durchbiegt, Thomas der schon kaum mehr das Ruder halten kann. Naja, und ich hänge irgendwie wieder aussen rum, komme kaum ins Boot und werde ordentlich naß. Die Mädchen dienen aber als toller Spritzschutz... sind aber durch heftige die Gewichtsverteilung nach vorne auch Schuld daran, dass wir so tief einsinken. Zuerst die erste, dann die zweite aufs Heck gesetzt und schon geht wieder alles glatt.
Aber 4 Personen ist wohl das maximum was noch vernünftig segelbar ist. Noch dazu bei dem Wind.
Aus welchen Gründen auch immer (ein Nikalsches Zusatzgewicht, oder wurde bei Seewalchen/Schörfling doch zu viel Wasser abgelassen?) war bei unserer Rückkehr zu Gudruns Steg der Seespiegel 10 cm tiefer und wir sind doch glatt aufgesessen. Ging aber irgendwie doch gut, und eine nette Dame gab uns mal einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.
Alle wieder abgeladen, das Boot in Rekordzeit verstaut (die neue Persenning spart uns sicher eine halbe Stunde und viele Nerven pro Turn) sitzt man noch kurz bei der ÖWR. Und irgendwie rücken wir dann noch aus um einen Tornado umzudrehen. Seit ich segle keine Unfälle, und dann 2 mal Boot aufstellen in 3 Wochen. Der Tornado war aber dann ungleich schwieriger umzudrehen als letztens die 470er. Aber ÖWR-Boot, Taucher und 3 'Mann' (Thomas, Tanja und ich) als Hebelkraft. Irgendwie gings doch.
Bilanz: Eine versenkte opt. Brille, ein Schlüssel eines 68er Oldtimers und ein Packerl Tschick liegen irgendwo in der Gegend der schwarzen Brücke auf ~70 Metern.
Fotos generell gibts auf Szene1 zu bewundern.
Die ganz kleine Auswahl:
Hanging around
Samstag, Juli 07, 2007
entern oder kentern
Ja, der Titel ist von einer wahrscheinlich schlechten Fernsehshow geklaut. Paßt aber.
Wo: Kärnten
Warum: Grüllerei beim Ali
Und im Gegensatz zur letzten Grillerei geht Wind. 23° Wassertemperatur, alle warten auf die gewaltigen Gewitterfronten die Ö3 udn weather.com seit 2-3 Tagen melden. Herrlich in der Sonne.
Ali's Dias wird ausgepackt. Auch ein feines Boot. Manuel (der hier schon länger nicht mehr geloggt hat) kommt auch endlich wieder mal zum Segeln. UND WIE.
zuerst drehen wir ein paar gemütliche Runden, schauen sich die Oben-Ohne Tretbotfahrerin und die örtliche Wasserrettung am See an. Nur eine flotter Schlag, um dann noch ein paar andere Sonntagssegler aufzunehmen. Doch kurz vor unserer Boje... wasn das kleine Weiße neben dem großen hellen? Der weiße Hai klein und groß?
Nö... ein äußerst rüstiger Pensionist hat seine 470er umgedreht und konnte sie nicht mehr aufrichten. Schwert reingefallen und der Herr konnte das Boot alleine nicht mehr aufstellen. Noch im Vorbeifahren springt Manuel mal über. Für mich hat irgendwie Weg, Zeit und Platz nicht mehr gereicht. ... naja. 23 Grad Wasser ;-)
Leicht verwirrt: (Wos moch ma jetzt eigentlich?) schaffen wirs das Schwert rauszzuziehen und durch Einsatz unserer vereinten 135 kg das Boot laaangsam wieder aufzurichten. HURRA.
Und dann der Spruch: "Segelts es zum Gerri, i schwimm rauf". Äh... Gerri?wir sind hier nur zu Gast? Wo isn der... und selber segeln? "Bei den Sonnenschirmen"
ok... nojo... eigentlich können wir segeln. Einer mit mehr der andere mit weniger Erfahrung. Wird scho werden. Und dann stellt sich gleich mal raus, eine Jolle ist um einiges instabiler als meine ach so gutmütige Tempest. Schon beim Sitzplatz suchen war das schaukeln schon heftig. Aber: Großbaum raus und zügig Fahrt gemacht. Na das geht ja flott. Gleich mal Vorwindkurs richtung "Gerri"...Manuel am Steuer, ich als Vorschoter und such schon mal die Fallen um später die Segel zu bergen. Es ist mir aber bis zum Schluß nur gelungen, dass Fockfall zu finden. Egal...
Wir segeln. nicht den besten Kurs, aber die richtige Richtung. Bei den ersten Sonneschirmen und nach Manuels feinem Aufschießer fragen wir mal ob wer Gerri kennt, oder unser Boot annehmen will? Fock ist geborgen udn wir stehen im Wasser und halten das Boot.
"Die Wasserrettung is eh scho mitm Tretboot ausgerückt und wollt euch helfen". na supper.... das beruhigt.
Der Pensionist der mittlerweile von Ali und dem dazugeholten Herbert aufgesammelt wurde meint gleich dass wir noch a Stückerl weiter müssen.
Wieder rein ins Boot, wackelt halt und umgedreht. das war dann schon ziemlich knapp am Kentern. Reagiert bissig!
Mittlerweile ein Steuermannwechsel und dann das gleiche Spiel noch mal. Gerri haben wir gefunden, angelegt, Boot geslipped und ab auf einen Kaffee.
Aufregung aufregung.
Und wieder was gelernt. War auch eigentlich das erste mal dass ich ein gekentertes Boot gesehen habe. Und dann auch noch mit aufrichten...
Ich freu mich schon auf das nächste Tempestwochenende.
Wo: Kärnten
Warum: Grüllerei beim Ali
Und im Gegensatz zur letzten Grillerei geht Wind. 23° Wassertemperatur, alle warten auf die gewaltigen Gewitterfronten die Ö3 udn weather.com seit 2-3 Tagen melden. Herrlich in der Sonne.
Ali's Dias wird ausgepackt. Auch ein feines Boot. Manuel (der hier schon länger nicht mehr geloggt hat) kommt auch endlich wieder mal zum Segeln. UND WIE.
zuerst drehen wir ein paar gemütliche Runden, schauen sich die Oben-Ohne Tretbotfahrerin und die örtliche Wasserrettung am See an. Nur eine flotter Schlag, um dann noch ein paar andere Sonntagssegler aufzunehmen. Doch kurz vor unserer Boje... wasn das kleine Weiße neben dem großen hellen? Der weiße Hai klein und groß?
Nö... ein äußerst rüstiger Pensionist hat seine 470er umgedreht und konnte sie nicht mehr aufrichten. Schwert reingefallen und der Herr konnte das Boot alleine nicht mehr aufstellen. Noch im Vorbeifahren springt Manuel mal über. Für mich hat irgendwie Weg, Zeit und Platz nicht mehr gereicht. ... naja. 23 Grad Wasser ;-)
Leicht verwirrt: (Wos moch ma jetzt eigentlich?) schaffen wirs das Schwert rauszzuziehen und durch Einsatz unserer vereinten 135 kg das Boot laaangsam wieder aufzurichten. HURRA.
Und dann der Spruch: "Segelts es zum Gerri, i schwimm rauf". Äh... Gerri?wir sind hier nur zu Gast? Wo isn der... und selber segeln? "Bei den Sonnenschirmen"
ok... nojo... eigentlich können wir segeln. Einer mit mehr der andere mit weniger Erfahrung. Wird scho werden. Und dann stellt sich gleich mal raus, eine Jolle ist um einiges instabiler als meine ach so gutmütige Tempest. Schon beim Sitzplatz suchen war das schaukeln schon heftig. Aber: Großbaum raus und zügig Fahrt gemacht. Na das geht ja flott. Gleich mal Vorwindkurs richtung "Gerri"...Manuel am Steuer, ich als Vorschoter und such schon mal die Fallen um später die Segel zu bergen. Es ist mir aber bis zum Schluß nur gelungen, dass Fockfall zu finden. Egal...
Wir segeln. nicht den besten Kurs, aber die richtige Richtung. Bei den ersten Sonneschirmen und nach Manuels feinem Aufschießer fragen wir mal ob wer Gerri kennt, oder unser Boot annehmen will? Fock ist geborgen udn wir stehen im Wasser und halten das Boot.
"Die Wasserrettung is eh scho mitm Tretboot ausgerückt und wollt euch helfen". na supper.... das beruhigt.
Der Pensionist der mittlerweile von Ali und dem dazugeholten Herbert aufgesammelt wurde meint gleich dass wir noch a Stückerl weiter müssen.
Wieder rein ins Boot, wackelt halt und umgedreht. das war dann schon ziemlich knapp am Kentern. Reagiert bissig!
Mittlerweile ein Steuermannwechsel und dann das gleiche Spiel noch mal. Gerri haben wir gefunden, angelegt, Boot geslipped und ab auf einen Kaffee.
Aufregung aufregung.
Und wieder was gelernt. War auch eigentlich das erste mal dass ich ein gekentertes Boot gesehen habe. Und dann auch noch mit aufrichten...
Ich freu mich schon auf das nächste Tempestwochenende.
Sonntag, Juni 03, 2007
Sail away
Am Tag drauf gehts endlich los.
So ein Katamaran ist doch etwas anderes als meine kleine Tempest. Aber im Prinzip... schnürlziehen, kurshalten, Manöver und ein Bierchen.
Wir legen mal ab, waschen die Fender und nach dem zweiten und dritten Mann über Bord Manöver (unter Motor und mit Fendern ;-) ) kommt schon Segelstimmung auf
Und dann gehts mal richtig rund. Nach einem halben gemütlichen Segeltag ziehts zu. Es regnet, schüttet, stürmt. Wellen mit 2-3 Metern Höhe. Windgeschwindigkeiten von knapp 30 Knoten. Klein Andi steht am Steuer und hat seine größte Freude. Hoffentlich geht das nicht 2 Wochen so hin. Aber aktuell machts Spaß.
Das ist Segeln.
So ein Katamaran ist doch etwas anderes als meine kleine Tempest. Aber im Prinzip... schnürlziehen, kurshalten, Manöver und ein Bierchen.
Wir legen mal ab, waschen die Fender und nach dem zweiten und dritten Mann über Bord Manöver (unter Motor und mit Fendern ;-) ) kommt schon Segelstimmung auf
Und dann gehts mal richtig rund. Nach einem halben gemütlichen Segeltag ziehts zu. Es regnet, schüttet, stürmt. Wellen mit 2-3 Metern Höhe. Windgeschwindigkeiten von knapp 30 Knoten. Klein Andi steht am Steuer und hat seine größte Freude. Hoffentlich geht das nicht 2 Wochen so hin. Aber aktuell machts Spaß.
Das ist Segeln.
Samstag, Juni 02, 2007
Ich Tourist. Ich nix wissen
Nach 3 relativ ereignislosen Flügen durch die EU mit Röntgen, Getränkekontrollen, Befummelungen, Verwirrung wegen meiner militärischen und IT-Hardware, einer netten Griechin in Athen komme ich irgendwann in der Marina Samos an.
Erste Aktion: Vor die Hütte hinschmeißen und pennen. Mit dem Bellen der Hunde ist es 7 Uhr morgens.
9 Uhr morgens: Ich werde erstmals geweckt um Touristen den Weg nach Phytagoreon zu erklären. Keine Ahnung wo das ist.
12 Uhr mittags: Die kaffeetrinkenden Deutschen nebenan schrecken sich kurz als sich das häufchen Elend (ich) erhebt und verlautbaren läßt dass er sie verstehe... wenn auch schwer.
Kaffee geschnorrt.
13 Uhr... nach Phytagoreon gepilgert, mit dem wichtigsten für die kommende Woche (0,75 Vodka in der tropffesten Flasche), baden und wieder pennen
14 Uhr: Ich werde wieder geweckt und erkläre Griechen den Weg nach Phytagoreon. Können die kein Schild aufstellen?
16 Uhr: Unsere Warenlieferung taucht auf. Na dann packen wir mal an und entern das Boot. Eigentlich wollt ich ja auf meine Crew warten, aber das Bier wird ja so schnell warm.
16:30 Uhr. In dem Moment wo ich fertig bin, taucht meine Crew auf.
War klar.
Die wissen den Weg nach Phytagoreon übrigens auch nicht, aber nachdem ich in Summe an diesem Tag 3 mal für einen Griechen gehalten worden bin mach ich gleich mal den Tourguide.
Erste Aktion: Vor die Hütte hinschmeißen und pennen. Mit dem Bellen der Hunde ist es 7 Uhr morgens.
9 Uhr morgens: Ich werde erstmals geweckt um Touristen den Weg nach Phytagoreon zu erklären. Keine Ahnung wo das ist.
12 Uhr mittags: Die kaffeetrinkenden Deutschen nebenan schrecken sich kurz als sich das häufchen Elend (ich) erhebt und verlautbaren läßt dass er sie verstehe... wenn auch schwer.
Kaffee geschnorrt.
13 Uhr... nach Phytagoreon gepilgert, mit dem wichtigsten für die kommende Woche (0,75 Vodka in der tropffesten Flasche), baden und wieder pennen
14 Uhr: Ich werde wieder geweckt und erkläre Griechen den Weg nach Phytagoreon. Können die kein Schild aufstellen?
16 Uhr: Unsere Warenlieferung taucht auf. Na dann packen wir mal an und entern das Boot. Eigentlich wollt ich ja auf meine Crew warten, aber das Bier wird ja so schnell warm.
16:30 Uhr. In dem Moment wo ich fertig bin, taucht meine Crew auf.
War klar.
Die wissen den Weg nach Phytagoreon übrigens auch nicht, aber nachdem ich in Summe an diesem Tag 3 mal für einen Griechen gehalten worden bin mach ich gleich mal den Tourguide.
Freitag, Juni 01, 2007
I wü wieda ham
Es stinkt, wackelt und ist eng. Das Essen ist nur halbwegs genießbar. Ich verstehe die Crew nicht, die labern nur unnützes Zeug dass ich schon 3 Millionen mal gehört habe, und haben ein gezwungenes Lächeln aufgesetzt.
Ich hoffe wir landen bald und ich komme aufs Boot.
Ich hoffe wir landen bald und ich komme aufs Boot.
Sonntag, Mai 13, 2007
Fleißig wie die Bienen
... sind wir bei unserem späten Saisonauftakt. Zuallererst wurden mal 2 Mini-Wespennester ausgespült, die sich in unseren Lenzrohren bereit gemacht haben. tststs
Das Boot hat den Winter gut überstanden, ein Spitzenkalkreiniger aus der Küche geklaut, die Mütter wundern sich über unseren Putzeifer.
Heute wurde der Beschluß gefaßt, das kanns ja ned sein. Die Persenning wird ausgewechselt. so viel wie wir darüber schon geflucht haben... man gönnt sich ja sonst nix.
Donnerstag ist dann die Wasserung. Irgendwie haben uns die Mütter heute dauernd gestört, und komisch angeschaut. Haben wir was verpaßt? War da was?
Kleines Scherzal :-)
Das Boot hat den Winter gut überstanden, ein Spitzenkalkreiniger aus der Küche geklaut, die Mütter wundern sich über unseren Putzeifer.
Heute wurde der Beschluß gefaßt, das kanns ja ned sein. Die Persenning wird ausgewechselt. so viel wie wir darüber schon geflucht haben... man gönnt sich ja sonst nix.
Donnerstag ist dann die Wasserung. Irgendwie haben uns die Mütter heute dauernd gestört, und komisch angeschaut. Haben wir was verpaßt? War da was?
Kleines Scherzal :-)
Sonntag, Oktober 08, 2006
Season Finals
Tjo... das wars. Heute war unser letzter Minisegelturn von Nußdorf zum Zeller Aufsatz. Rucki zucki war das Boot geslipped, Mast umgelegt, Bombe gehoben und das Boot halbwegs geputzt. Immens schneller als der Saisonauftakt.
Für den Frühling steht schon ein neues Antifouling auf dem Plan, Entkalken, kleinere Reparaturen wie das schleifen der Scheuerleiste, und ein paar Verbesserungen.
Unter die Blöcke fürs Fockschot gehört ein Keil, oder ähnliches. Aus dem Trapez sind die Klemmen sonst fast unmöglich zu bedienen.
Und für den widerspenstigen Spi müssen wir sich noch was überlegen, denn der zieht sich immer selbst aus der Trompete.
Wichtigster Punkt für nächstes Jahr: Diese verd****, be****, grrr uralte Winterpersenning die wir ganzjährig verwendet haben, gehört ersetzt.
Rückblickend auf die Saison kann man sagen: Jo, des Joar woa ma scho öfter am Wossa. Gut ists gegangen, nix ist geschehen!
Für den Frühling steht schon ein neues Antifouling auf dem Plan, Entkalken, kleinere Reparaturen wie das schleifen der Scheuerleiste, und ein paar Verbesserungen.
Unter die Blöcke fürs Fockschot gehört ein Keil, oder ähnliches. Aus dem Trapez sind die Klemmen sonst fast unmöglich zu bedienen.
Und für den widerspenstigen Spi müssen wir sich noch was überlegen, denn der zieht sich immer selbst aus der Trompete.
Wichtigster Punkt für nächstes Jahr: Diese verd****, be****, grrr uralte Winterpersenning die wir ganzjährig verwendet haben, gehört ersetzt.
Rückblickend auf die Saison kann man sagen: Jo, des Joar woa ma scho öfter am Wossa. Gut ists gegangen, nix ist geschehen!
Donnerstag, Oktober 05, 2006
Fotosafari
Weil ich schon ein wenig müd bin, wenige Worte, mehr Bilder für die überraschender Weise doch mitlesenden Fans. Ich werds aber noch mal verkleinern für mehr Übersicht. Am Sonntag kommt das Boot raus, dann müßte ich ja wieder mehr Freizeit haben.
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