Der große Tag auf den wir lange hingearbeitet haben: Die Wasserung
Vor Aufregung bin ich schon um 7 Uhr früh aufgestanden, wo ich selbst während der Arbeitszeit um halb 8 noch kaum ein Auge aufbekomme.
Wahrscheinlich habe ich eine Rolle Film vernichtet, weil mir die alte Kamera während dem Zurückspielen des Films aufgegangen ist. Fotos werden jedenfalls folgen
Plan:
Boot ins Wasser - PARTLY SUCCEEDED
Boot an das Wasserrettungsboot angeleint - SUCCEEDED
Hubkiel abgesenkt - PARTLY zu gut SUCEEDED.
Boot längs dem ÖWR-Boot zur Boje geschleppt
Also:
Noch an Land hat Thomas die Winsch angezogen um die Holzteile unter der Bombe zu entfernen. ZINNNNNG. NieRo-Seil gerissen. Soll angeblich 500 bis 800 Kilo aushalten. Naja, altes Seil und der erste halbe Meter sicher schon am meisten beansprucht. Thomas schlägts neu an und es funktioniert. Kiel wird angehoben.
Boot ins Wasser, Gassigehen an den Steg und siehe da, Christine kommt mit dem Wasserrettungsboot. Jetzt lassen wir den Kiel ganz runter. PLATSCH. Und noch mal gerissen. Während Christine sich im Geiste schon im Taucheranzug sieht, ich einfach wieder mal blöd danebensteh, freut sich Thomas (ok, freuen ist WEIT übertrieben) ein alter Karabiner hat den Kiel vorm versinken bewahrt. Mit Mühe, Not, meinen kompletten 70 Kilo auf Zehenspitzen als Gegengewicht, fluchen und beten konnte Thomas den Kiel retten und fixieren. Der bleibt jetzt bis Herbst!
Danach wurde leider Thomas und Christine eiligst abberufen. Während ich mit Oma Bernhard babysitte, fahren die beiden zu einem Tauchunfall. Leider haben sich diese 2005 schon sehr gehäuft. Jedenfalls ein großes Lob an die ganzen Freiwilligen Mitarbeiter vom ÖWR, die ausser Aufwand, Scherereien und den feuchten Händedruck nicht viel bekommen. Da steckt viel Energie drin, die ich dort passiv mitbekomme.
Bevor der Nachmittag in einem doppelten Unwetter, strömenden Regen und 2 weiteren ÖWR-Alarmierungen (1 Segelboot in Seenot, eines gekentert) hatten Thomas und ich wenigstens noch die Gelegenheit unseren Mast zu polieren.
Mit einem unschuldigen Lächeln wird dieser (auch in anderen Angelegenheiten) sehr ereignissreiche Eintrag
BEENDET
Samstag, Mai 14, 2005
Samstag, Mai 07, 2005
Die Früchte der Arbeit
Sonntag, Mai 01, 2005
Countdown läuft
Nächstes Wochenende wird voraussichtlich gewassert. Schade, dass der Wetterbericht Regen meldet. Erinnert an den Segelkurs.
Wenn alles glattgeht bin ich zu meinem 25 Geburtstag schon neu getauft.
Wenn alles glattgeht bin ich zu meinem 25 Geburtstag schon neu getauft.
Montag, April 11, 2005
b-oje
Die Boje für dieses Jahr ist bezahlt. Dass auf der Ostseite vom Attersee schon wieder Schnee liegt, begeistert mcih aber nicht sonderlich!
Mittwoch, März 16, 2005
Frühlingsbeginn
Heute 20 °C, nach einem eldendslangen Winter: es juckt in den Fingern das Boot zu Wassern.
Jedenfalls hier noch ein wenig interessantes von www.tempest.at geklaut:
Es gibt ca. 2000 registrierte Tempests in A/CH/D. Davon 80 in Österreich
Sie ist extrem langlebig, auch mit zehn bis 15 Jahren alten Schiffen lassen
sich noch Spitzenplätze bei Regatten erzielen.
Wie siehts dann erst mit dem 67 oder 68er Modell aus. Rein Rechnerisch 37 Jahre, steht aber da wie neu!
Laut Recherche sind wir übrigens Drittbesitzer. Nummer 1 hatte das Boot 2 Jahre, dann kams 1971 nach Österreich, und hö, 33 Jahre später haben wir Sie gefunden.
Zum 40-jährigen Bestandsjubiläum der Tempestklasse findet die Weltmeisterschaft 2005 in Österreich statt.
Vom 10. bis 16. September findet dies beim SC Kammer, Seewalchen (Attersee) statt.
Na da werden wir wohl nicht mitsegeln, aber mal schaun, was da so passiert.
Jedenfalls hier noch ein wenig interessantes von www.tempest.at geklaut:
Es gibt ca. 2000 registrierte Tempests in A/CH/D. Davon 80 in Österreich
Sie ist extrem langlebig, auch mit zehn bis 15 Jahren alten Schiffen lassen
sich noch Spitzenplätze bei Regatten erzielen.
Wie siehts dann erst mit dem 67 oder 68er Modell aus. Rein Rechnerisch 37 Jahre, steht aber da wie neu!
Laut Recherche sind wir übrigens Drittbesitzer. Nummer 1 hatte das Boot 2 Jahre, dann kams 1971 nach Österreich, und hö, 33 Jahre später haben wir Sie gefunden.
Zum 40-jährigen Bestandsjubiläum der Tempestklasse findet die Weltmeisterschaft 2005 in Österreich statt.
Vom 10. bis 16. September findet dies beim SC Kammer, Seewalchen (Attersee) statt.
Na da werden wir wohl nicht mitsegeln, aber mal schaun, was da so passiert.
Freitag, November 12, 2004
Sonntag, Oktober 24, 2004
Finishingmoves
Freitag, Oktober 08, 2004
Riesenbettlaken
Thommy hat die Erkenntnis gehabt: Wir haben ein großes Segel.
Er hats vom Balkon bis zur Erde ausgerollt, um es zu putzen. Irgdendwie war aber das Haus zu niedrig umd das praktisch zu machen... tja, irgendwo müssen die 23 m² ja her kommen.
Leider gibts davon kein Bild :-(
Er hats vom Balkon bis zur Erde ausgerollt, um es zu putzen. Irgdendwie war aber das Haus zu niedrig umd das praktisch zu machen... tja, irgendwo müssen die 23 m² ja her kommen.
Leider gibts davon kein Bild :-(
Freitag, Oktober 01, 2004
Ziellinie
Krankheitsbedingt machts mir grade keinen Spaß, am Boot zu arbeiten, aber es scheint fertig zu werden. Die Mahagoni-Scheuerleisten wurden montiert, dabei hab ich noch geholfen. Dann hab ich mich ins Bett gelegt und Thomas alleine die Leisten streichen lassen. Solange ich dabei bin, wenn er die Segel streicht... ;-)
Beschlossen wurde auch, dass wir die Cockpitleisten am Bug vorerst nicht montieren. Schaut altmodisch aus. Mal sehen, wie viel Wasser uns da drüber schwappt.
Das Boot an sich scheint fertig zu sein, wenn es nächstes Jahr auch noch wasserdicht ist, dann kann der Spaß losgehen.
Über den Winter müssen wir uns noch Accessoires wie Segelkleidung, Trapezhosen, einige Schots und diversen Kleinkram eben besorgen. Mal schauen, was da unter dem Weihnachtsbaum liegen wird.
Fotos in der neuen Lackierung folgen noch
btw: Das Boot ist fertig, aber die Ruderanlage gehört noch ein wenig verschönert.
Beschlossen wurde auch, dass wir die Cockpitleisten am Bug vorerst nicht montieren. Schaut altmodisch aus. Mal sehen, wie viel Wasser uns da drüber schwappt.
Das Boot an sich scheint fertig zu sein, wenn es nächstes Jahr auch noch wasserdicht ist, dann kann der Spaß losgehen.
Über den Winter müssen wir uns noch Accessoires wie Segelkleidung, Trapezhosen, einige Schots und diversen Kleinkram eben besorgen. Mal schauen, was da unter dem Weihnachtsbaum liegen wird.
Fotos in der neuen Lackierung folgen noch
btw: Das Boot ist fertig, aber die Ruderanlage gehört noch ein wenig verschönert.
Samstag, September 18, 2004
Sugar Sugar Honey
Dieses Wochenende wurde wohl die coolste Arbeit vorgenommen: Die Trittflächen gezuckert.
Aufgerollte Klebefolie ist sauteuer, 7 Euro der Laufmeter, wenn ich mich recht erinnere. Und was kostet im Vergleich ein halbes Kilo Zucker?
Eben, weiß keiner so wirklich. Der Zucker wurde auf den feuchten Lack aufgetragen, und wird später mit Wasser gelöst. Weniger Kosten, selber Effekt! Gewußt wie, danke Heinz!
Beim Beschläge montierne und blindem Meißeln (Foto folgt) ist ordentlich Blut geflossen. Immerhin sind jetzt wieder alle Beschläge montiert, die meisten davon sogar richtig.
Ein Ende der Arbeit ist definitiv in Sicht. Wir haben uns heute auch die Segel angesehen. By the way: Wir haben ein Rollfock!
Und ausser etwas Dreckflecken sind die Segel in sehr gutem Zustand.
Aufgerollte Klebefolie ist sauteuer, 7 Euro der Laufmeter, wenn ich mich recht erinnere. Und was kostet im Vergleich ein halbes Kilo Zucker?
Eben, weiß keiner so wirklich. Der Zucker wurde auf den feuchten Lack aufgetragen, und wird später mit Wasser gelöst. Weniger Kosten, selber Effekt! Gewußt wie, danke Heinz!
Beim Beschläge montierne und blindem Meißeln (Foto folgt) ist ordentlich Blut geflossen. Immerhin sind jetzt wieder alle Beschläge montiert, die meisten davon sogar richtig.
Ein Ende der Arbeit ist definitiv in Sicht. Wir haben uns heute auch die Segel angesehen. By the way: Wir haben ein Rollfock!
Und ausser etwas Dreckflecken sind die Segel in sehr gutem Zustand.
Sonntag, September 12, 2004
Projecttitle: PIA
Das vergangene Wochenende war wie beim Bundesheer, den ganzen Tag schleifen! So viel Spaß macht das gar nicht. Aber es geht schon ordentlich Arbeit weiter.
Das Freibord ist mittlerweile blutorange hochglanz lackiert. Schaut gleich schnell aus, selbst in der Werft.
Vorerst haben wir uns auf den Namen Pia geeinigt, ohne jetzt irgendwen damit in Verbindung zu bringen. Mal schaun, ob uns der Name bis zur ersten Wasserung noch gefällt. Dann bleibts dabei. Nächste Woche wird wahrscheinlich das Cockpit gezuckert, um die Standfestigkeit zu verbessern. Was mein Schwager alles unter der Woche macht, möchte ich gar nicht so genau wissen. Er ist jedenfalls die treibende Kraft bei dem Projekt, während ich mich mal an den Wochenenden anlernen lasse.
Attersee... naß... der Lack hält
Mächtiges Teil, was Thomas da zwischen den Beinen hat. 250 kg schwer, die Bombe.
das geht ja wie geschliffen...
Das Freibord ist mittlerweile blutorange hochglanz lackiert. Schaut gleich schnell aus, selbst in der Werft.
Vorerst haben wir uns auf den Namen Pia geeinigt, ohne jetzt irgendwen damit in Verbindung zu bringen. Mal schaun, ob uns der Name bis zur ersten Wasserung noch gefällt. Dann bleibts dabei. Nächste Woche wird wahrscheinlich das Cockpit gezuckert, um die Standfestigkeit zu verbessern. Was mein Schwager alles unter der Woche macht, möchte ich gar nicht so genau wissen. Er ist jedenfalls die treibende Kraft bei dem Projekt, während ich mich mal an den Wochenenden anlernen lasse.
Attersee... naß... der Lack hält
Mächtiges Teil, was Thomas da zwischen den Beinen hat. 250 kg schwer, die Bombe.
das geht ja wie geschliffen...
Sonntag, September 05, 2004
Neues von der Tempest
Endlich habe ich mal Zeit, von meinem Boot zu erzählen.
An diesem Wochenende haben Thomas und ich ordentlich gearbeitet. Das Boot, dass derzeit Kopfüber in der Werkstatt steht, wurde fertig entkalkt, über das Unterschiff 3 mal gewaltzt, die gröbsten Kratzer gekittet, und die Bombe geschliffen und benagelt.
Das Unterschiff wird anstatt dem früheren blau, jetzt schwarz bleiben. Unter dem roten Anstrich, haben wir übrigens auch einen orangen Lack entdeckt.
Weiters sind erste Umbauarbeiten am Hänger erfolgt, und wir waren ordentlich SHOPPEN!
Ich weiß zwar noch nicht, wie viel wir ausgegeben haben, aber so 30 - 40 Euro für Kleinteile werdens schon sein. All unsere Ersatzteile kaufen wir patriotischer weise, gleich in der näheren Umgebung.
Mit der nötigen Flüßigkeit geht uns die Arbeit eigentlich recht flott von der Hand. Das Abschliefen des Bootes war ja eine sehr trockene und staubige Arbeit, noch dazu wo die Sonne so heiß scheint.
Tempest - techn. Daten
An diesem Wochenende haben Thomas und ich ordentlich gearbeitet. Das Boot, dass derzeit Kopfüber in der Werkstatt steht, wurde fertig entkalkt, über das Unterschiff 3 mal gewaltzt, die gröbsten Kratzer gekittet, und die Bombe geschliffen und benagelt.
Das Unterschiff wird anstatt dem früheren blau, jetzt schwarz bleiben. Unter dem roten Anstrich, haben wir übrigens auch einen orangen Lack entdeckt.
Weiters sind erste Umbauarbeiten am Hänger erfolgt, und wir waren ordentlich SHOPPEN!
Ich weiß zwar noch nicht, wie viel wir ausgegeben haben, aber so 30 - 40 Euro für Kleinteile werdens schon sein. All unsere Ersatzteile kaufen wir patriotischer weise, gleich in der näheren Umgebung.
Mit der nötigen Flüßigkeit geht uns die Arbeit eigentlich recht flott von der Hand. Das Abschliefen des Bootes war ja eine sehr trockene und staubige Arbeit, noch dazu wo die Sonne so heiß scheint.
Mittwoch, September 01, 2004
Erste Bilder
Mit dem malerischen Panorama des Hochlecken im Hintergrund: So schaut unser Boot aus: (Randnotiz: Liegt hier seit 2 oder 3 Wintern)

Aus der Nähe betrachtet siehts schon etwas anders aus:

Der Anblick ernüchtert ziemlich... aber eigentlich ists ja nichts, was man mit einem Lappen und dem Hochdruckreiniger nicht unter Kontrolle bekommt.

Aus der Nähe betrachtet siehts schon etwas anders aus:

Der Anblick ernüchtert ziemlich... aber eigentlich ists ja nichts, was man mit einem Lappen und dem Hochdruckreiniger nicht unter Kontrolle bekommt.
Montag, August 02, 2004
Captn o Captn
Samstag: Manuel kauft sich seine erstes Traumauto.
Sonntag: Andreas kauft sich sein erstes Segelboot.
Zwar vorerst nur die Hälfte, die zweite Hälfte besitzt mein Lieblingsschwager, der auch gleich die technische Leitung der Restauration übernimmt! Die handwerklichen Fähigkeiten liegen gott sei dank weniger in meinen 2 linken Händen mit 3 grünen Daumen.
Geschätzt im nächsten Sommer soll die Tempest einen Namen haben (vorschläge werden noch angenommen) renoviert sein und auslaufen.
Technische Daten und Fotos folgen sicher noch!
Sonntag: Andreas kauft sich sein erstes Segelboot.
Zwar vorerst nur die Hälfte, die zweite Hälfte besitzt mein Lieblingsschwager, der auch gleich die technische Leitung der Restauration übernimmt! Die handwerklichen Fähigkeiten liegen gott sei dank weniger in meinen 2 linken Händen mit 3 grünen Daumen.
Geschätzt im nächsten Sommer soll die Tempest einen Namen haben (vorschläge werden noch angenommen) renoviert sein und auslaufen.
Technische Daten und Fotos folgen sicher noch!













