Samstag, Mai 14, 2005

Das Glück ist mit den Dummen

Der große Tag auf den wir lange hingearbeitet haben: Die Wasserung

Vor Aufregung bin ich schon um 7 Uhr früh aufgestanden, wo ich selbst während der Arbeitszeit um halb 8 noch kaum ein Auge aufbekomme.
Wahrscheinlich habe ich eine Rolle Film vernichtet, weil mir die alte Kamera während dem Zurückspielen des Films aufgegangen ist. Fotos werden jedenfalls folgen
Plan:
Boot ins Wasser - PARTLY SUCCEEDED
Boot an das Wasserrettungsboot angeleint - SUCCEEDED
Hubkiel abgesenkt - PARTLY zu gut SUCEEDED.
Boot längs dem ÖWR-Boot zur Boje geschleppt

Also:
Noch an Land hat Thomas die Winsch angezogen um die Holzteile unter der Bombe zu entfernen. ZINNNNNG. NieRo-Seil gerissen. Soll angeblich 500 bis 800 Kilo aushalten. Naja, altes Seil und der erste halbe Meter sicher schon am meisten beansprucht. Thomas schlägts neu an und es funktioniert. Kiel wird angehoben.
Boot ins Wasser, Gassigehen an den Steg und siehe da, Christine kommt mit dem Wasserrettungsboot. Jetzt lassen wir den Kiel ganz runter. PLATSCH. Und noch mal gerissen. Während Christine sich im Geiste schon im Taucheranzug sieht, ich einfach wieder mal blöd danebensteh, freut sich Thomas (ok, freuen ist WEIT übertrieben) ein alter Karabiner hat den Kiel vorm versinken bewahrt. Mit Mühe, Not, meinen kompletten 70 Kilo auf Zehenspitzen als Gegengewicht, fluchen und beten konnte Thomas den Kiel retten und fixieren. Der bleibt jetzt bis Herbst!

Danach wurde leider Thomas und Christine eiligst abberufen. Während ich mit Oma Bernhard babysitte, fahren die beiden zu einem Tauchunfall. Leider haben sich diese 2005 schon sehr gehäuft. Jedenfalls ein großes Lob an die ganzen Freiwilligen Mitarbeiter vom ÖWR, die ausser Aufwand, Scherereien und den feuchten Händedruck nicht viel bekommen. Da steckt viel Energie drin, die ich dort passiv mitbekomme.

Bevor der Nachmittag in einem doppelten Unwetter, strömenden Regen und 2 weiteren ÖWR-Alarmierungen (1 Segelboot in Seenot, eines gekentert) hatten Thomas und ich wenigstens noch die Gelegenheit unseren Mast zu polieren.
Mit einem unschuldigen Lächeln wird dieser (auch in anderen Angelegenheiten) sehr ereignissreiche Eintrag
BEENDET

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