Mittwoch, August 31, 2005

Virtual Sailor

Da der Sommer ja definitiv nicht mitspielt, befinden sich Manuel und ich derzeit in einer virtuellen Regatta:

http://www.virtualtransat.com/vt4/main_frame.php?regate=7

Manuel hat seinen 12stündigen Spätstart im Vergleich zu meiner Pünktlichkeit sehr gut weggemacht, weil ich nicht mitbekommen habe, dass die ersten Zielkoordinaten beim Regattenstart erst richtig angegeben wurden. Aus meiner Fahrt zu Kap Horn wurde nach 24 Stunden eine Fahrt in die Karibik. So dümple ich also kurz vor Spanien im Mittelfeld herum, und versuche meine ziemlich miese Navigation zu vertuschen.

Um zurück in die Realität zu kehren: Vielleicht wirds am... nein das sag ich nicht. All meine Prophezeiungen der letzten SOMMERwochen, wurden verregnet, waren windstill, oder von mehr als 39 Grad Fieber begleitet

Dienstag, Juli 26, 2005

U will get wet, definitly soaked

Das war wohl das Motto unseres Segelturns. Nachdem am Sonntag kein Wind ging, waren wir Montag. Wetteraussichten zwar trüb, aber es war so oder so zu erwarten, dass wir naß wurden.
Zum ersten mal war ich nun draußen im Trapez. Beim dritten Anlauf auch schon geschafft, dass ich richtig rauskomme, ohne längsseits zu gehen oder meine Schuhe zu baden. Nachdem wir dann dei Trapetzhose etwas umgespannt hatten und ein paar hilfreichen Tipps gings schon ganz flott raus.

Durch den heftig böigen Wind haben wir ordentlich Geschwindigkeit zusammengebracht. So waren wir nach kurzem schon in Attersee. Dort erreichte uns dann der Anruf dass für Salzburg Sturmwarnung gilt. Da dies innerhalb von 30-60 Minuten meistens auch für den Attersee gilt -> schnur stracks unter Land und wieder heimgekreuzt. Durch den drehenden Wind konnten wir auch auf diesem Weg noch ordentlich ausreiten. Ich ging aber auch schon schön baden, als ich wohl 25 Zentimeter über Wasser hing und eine 30 Zentimeter Welle über mcih hereinbrach. Na, immerhin Süßwasser.
Mit der Aussicht auf ein paar schöne Blitze und ein herrliches Donnern über uns sind wir dann zurück zum Hafen. Ganz? Nein nicht ganz... 200-300 Meter vor der Boje regnete es dann Hunde, Katzen, Schusterbuben und was weiß ich noch. Dafür wars wenigstens windstill. Die nächste halbe Stunde die wir bis zur Boje brauchten und um klar Schiff zu machen waren wir dann mehr als durchnäßt.
Kaum fertig scheinte auch schon wieder die Sonne. Tja, so ist das Leben halt.

Montag, Juli 04, 2005

Freitag, Juni 03, 2005

Abstinenz

Es ist derzeit zwar Tempest-Staatsmeisterschaft. Aufgrund meiner derzeitigen Umzugstätigkeit hab ich dafür aber keinen Nerv mehr. Ich tippe dies auf den Knien, der PC und der 19'' zu meinen Füßen, und ein schönes Echo meiner leeren Wohnung rund um mich.
Solange in der neuen Wohnung kein Internet ist, bleib ich HIER!

Samstag, Mai 14, 2005

Das Glück ist mit den Dummen

Der große Tag auf den wir lange hingearbeitet haben: Die Wasserung

Vor Aufregung bin ich schon um 7 Uhr früh aufgestanden, wo ich selbst während der Arbeitszeit um halb 8 noch kaum ein Auge aufbekomme.
Wahrscheinlich habe ich eine Rolle Film vernichtet, weil mir die alte Kamera während dem Zurückspielen des Films aufgegangen ist. Fotos werden jedenfalls folgen
Plan:
Boot ins Wasser - PARTLY SUCCEEDED
Boot an das Wasserrettungsboot angeleint - SUCCEEDED
Hubkiel abgesenkt - PARTLY zu gut SUCEEDED.
Boot längs dem ÖWR-Boot zur Boje geschleppt

Also:
Noch an Land hat Thomas die Winsch angezogen um die Holzteile unter der Bombe zu entfernen. ZINNNNNG. NieRo-Seil gerissen. Soll angeblich 500 bis 800 Kilo aushalten. Naja, altes Seil und der erste halbe Meter sicher schon am meisten beansprucht. Thomas schlägts neu an und es funktioniert. Kiel wird angehoben.
Boot ins Wasser, Gassigehen an den Steg und siehe da, Christine kommt mit dem Wasserrettungsboot. Jetzt lassen wir den Kiel ganz runter. PLATSCH. Und noch mal gerissen. Während Christine sich im Geiste schon im Taucheranzug sieht, ich einfach wieder mal blöd danebensteh, freut sich Thomas (ok, freuen ist WEIT übertrieben) ein alter Karabiner hat den Kiel vorm versinken bewahrt. Mit Mühe, Not, meinen kompletten 70 Kilo auf Zehenspitzen als Gegengewicht, fluchen und beten konnte Thomas den Kiel retten und fixieren. Der bleibt jetzt bis Herbst!

Danach wurde leider Thomas und Christine eiligst abberufen. Während ich mit Oma Bernhard babysitte, fahren die beiden zu einem Tauchunfall. Leider haben sich diese 2005 schon sehr gehäuft. Jedenfalls ein großes Lob an die ganzen Freiwilligen Mitarbeiter vom ÖWR, die ausser Aufwand, Scherereien und den feuchten Händedruck nicht viel bekommen. Da steckt viel Energie drin, die ich dort passiv mitbekomme.

Bevor der Nachmittag in einem doppelten Unwetter, strömenden Regen und 2 weiteren ÖWR-Alarmierungen (1 Segelboot in Seenot, eines gekentert) hatten Thomas und ich wenigstens noch die Gelegenheit unseren Mast zu polieren.
Mit einem unschuldigen Lächeln wird dieser (auch in anderen Angelegenheiten) sehr ereignissreiche Eintrag
BEENDET

Samstag, Mai 07, 2005

Die Früchte der Arbeit











Die letzten Arbeiten die noch an Land möglich sind werden erledigt.
Der neue Steuermann wird eingewiesenPerfekt eingeparkt
VorherNacher

Sonntag, Mai 01, 2005

Countdown läuft

Nächstes Wochenende wird voraussichtlich gewassert. Schade, dass der Wetterbericht Regen meldet. Erinnert an den Segelkurs.
Wenn alles glattgeht bin ich zu meinem 25 Geburtstag schon neu getauft.

Montag, April 11, 2005

b-oje

Die Boje für dieses Jahr ist bezahlt. Dass auf der Ostseite vom Attersee schon wieder Schnee liegt, begeistert mcih aber nicht sonderlich!

Mittwoch, März 16, 2005

Frühlingsbeginn

Heute 20 °C, nach einem eldendslangen Winter: es juckt in den Fingern das Boot zu Wassern.

Jedenfalls hier noch ein wenig interessantes von www.tempest.at geklaut:


Es gibt ca. 2000 registrierte Tempests in A/CH/D. Davon 80 in Österreich

Sie ist extrem langlebig, auch mit zehn bis 15 Jahren alten Schiffen lassen
sich noch Spitzenplätze bei Regatten erzielen.
Wie siehts dann erst mit dem 67 oder 68er Modell aus. Rein Rechnerisch 37 Jahre, steht aber da wie neu!

Laut Recherche sind wir übrigens Drittbesitzer. Nummer 1 hatte das Boot 2 Jahre, dann kams 1971 nach Österreich, und hö, 33 Jahre später haben wir Sie gefunden.


Zum 40-jährigen Bestandsjubiläum der Tempestklasse findet die Weltmeisterschaft 2005 in Österreich statt.

Vom 10. bis 16. September findet dies beim SC Kammer, Seewalchen (Attersee) statt.
Na da werden wir wohl nicht mitsegeln, aber mal schaun, was da so passiert.

Freitag, November 12, 2004

More Pics

Hier noch ein paar Bildchen...
PrositKonzentration
Tiefer, tiefer... internes Meißeln!Werkzeugkammer

Sonntag, Oktober 24, 2004

Finishingmoves

Geplanter Releasetermin ins Wasser: März 2005.
Dann werden wir noch etwas Zeit brauchen, bis der Mast steht und alles richtig verstagt ist usw.
So siehts aus: (Klick um die Bilder zu vergrößern)





Zur Erinnerung und zum Vergleich:



Freitag, Oktober 08, 2004

Riesenbettlaken

Thommy hat die Erkenntnis gehabt: Wir haben ein großes Segel.
Er hats vom Balkon bis zur Erde ausgerollt, um es zu putzen. Irgdendwie war aber das Haus zu niedrig umd das praktisch zu machen... tja, irgendwo müssen die 23 m² ja her kommen.
Leider gibts davon kein Bild :-(

Freitag, Oktober 01, 2004

Ziellinie

Krankheitsbedingt machts mir grade keinen Spaß, am Boot zu arbeiten, aber es scheint fertig zu werden. Die Mahagoni-Scheuerleisten wurden montiert, dabei hab ich noch geholfen. Dann hab ich mich ins Bett gelegt und Thomas alleine die Leisten streichen lassen. Solange ich dabei bin, wenn er die Segel streicht... ;-)

Beschlossen wurde auch, dass wir die Cockpitleisten am Bug vorerst nicht montieren. Schaut altmodisch aus. Mal sehen, wie viel Wasser uns da drüber schwappt.
Das Boot an sich scheint fertig zu sein, wenn es nächstes Jahr auch noch wasserdicht ist, dann kann der Spaß losgehen.
Über den Winter müssen wir uns noch Accessoires wie Segelkleidung, Trapezhosen, einige Schots und diversen Kleinkram eben besorgen. Mal schauen, was da unter dem Weihnachtsbaum liegen wird.
Fotos in der neuen Lackierung folgen noch

btw: Das Boot ist fertig, aber die Ruderanlage gehört noch ein wenig verschönert.

Samstag, September 18, 2004

Sugar Sugar Honey

Dieses Wochenende wurde wohl die coolste Arbeit vorgenommen: Die Trittflächen gezuckert.
Aufgerollte Klebefolie ist sauteuer, 7 Euro der Laufmeter, wenn ich mich recht erinnere. Und was kostet im Vergleich ein halbes Kilo Zucker?
Eben, weiß keiner so wirklich. Der Zucker wurde auf den feuchten Lack aufgetragen, und wird später mit Wasser gelöst. Weniger Kosten, selber Effekt! Gewußt wie, danke Heinz!
Beim Beschläge montierne und blindem Meißeln (Foto folgt) ist ordentlich Blut geflossen. Immerhin sind jetzt wieder alle Beschläge montiert, die meisten davon sogar richtig.
Ein Ende der Arbeit ist definitiv in Sicht. Wir haben uns heute auch die Segel angesehen. By the way: Wir haben ein Rollfock!
Und ausser etwas Dreckflecken sind die Segel in sehr gutem Zustand.

Sonntag, September 12, 2004

Projecttitle: PIA

Das vergangene Wochenende war wie beim Bundesheer, den ganzen Tag schleifen! So viel Spaß macht das gar nicht. Aber es geht schon ordentlich Arbeit weiter.

Das Freibord ist mittlerweile blutorange hochglanz lackiert. Schaut gleich schnell aus, selbst in der Werft.

Vorerst haben wir uns auf den Namen Pia geeinigt, ohne jetzt irgendwen damit in Verbindung zu bringen. Mal schaun, ob uns der Name bis zur ersten Wasserung noch gefällt. Dann bleibts dabei. Nächste Woche wird wahrscheinlich das Cockpit gezuckert, um die Standfestigkeit zu verbessern. Was mein Schwager alles unter der Woche macht, möchte ich gar nicht so genau wissen. Er ist jedenfalls die treibende Kraft bei dem Projekt, während ich mich mal an den Wochenenden anlernen lasse.




Attersee... naß... der Lack hält




Mächtiges Teil, was Thomas da zwischen den Beinen hat. 250 kg schwer, die Bombe.




das geht ja wie geschliffen...